Diese WordPress Einstellungen solltest Du dir anschauen

Du hast die WordPress Installation erfolgreich gemeistert und brennst darauf Inhalte auf deiner Seite einzupflegen? Bevor Du loslegst, solltest Du dir die Einstellungen in WordPress anschauen. Das richtige Setup sorgt für nachhaltigen Spaß mit deiner WordPress Seite.

Du findest die Einstellungen nach erfolgreichen Login im Backend von WordPress in der linken Seitenleiste. Die Einstellmöglichkeiten gliedern sich in die Bereiche Allgemein, Schreiben, Lesen, Diskussion, Medien und Permalinks.

Allgemein:

allgemeine WordPress EinstellungenTitel der Webseite und Untertitel: Diese Informationen werden im Browserfenster bei Besuchern deiner Webseite angezeigt. Diese Informationen werden zudem in den Suchergebnissen bei Google erscheinen. Der Titel könnte z.B. ein Firmen- oder Markenname sein. Der Untertitel beschreibt kurz das Thema deiner WordPresss Seite.

Tipp: Weniger ist mehr. Fülle die Felder kurz und präzise aus.

WordPress-Adresse (URL) und Website-Adresse (URL): Die beiden Felder hat WordPress automatisch für Dich ausgefüllt. Hier ist meist nichts anzupassen. Sollte deine Seite einmal umziehen, musst Du die Werte entsprechend anpassen.

Achtung: Änderungen an diesen beiden Feldern können tiefgreifende Auswirkungen auf deine WordPress Seite mit sich bringen. Im schlimmsten Fall ist die Seite danach nicht mehr erreichbar!

E-Mail-Adresse: Über die hier hinterlegte E-Mail-Adresse kommuniziert WordPress mit Dir. Du hast die Adresse bereits während der Installation eingetragen. Die Mailadresse kannst Du jederzeit ändern. Wichtig ist, dass die hinterlegte Mailadresse aktiv ist und Du Zugriff darauf hast. WordPress kommuniziert darüber mit Dir. Meldungen über z.B. ausstehende Updates oder neue Kommentare werden hierhin geschickt.

Mitgliedschaft: An dieser Stelle legst Du fest, ob sich Besucher deiner Seite als Mitglied registrieren können. Je nach Projekt kann das Sinn machen. Bist Du dir nicht sicher, ob Du das haben möchtest, empfehle ich zunächst diese Funktion zu deaktivieren. Falls Du genau weißt, dass Du Mitgliedschaften auf deiner Seite erlauben möchtest, kannst Du mit der Einstellung Standardrolle eines neuen Benutzers festlegen, welche Benutzerrolle neuen Mitgliedern zugewiesen werden soll.

Sprache der Webseite: Mittels dieser Einstellung legst Du fest, welche Sprache für das Back- und FrontEnd von WordPress verwendet werden soll. Deutsch und Englisch werden automatisch installiert. Weitere Sprachen können bei Bedarf nachinstalliert werden.

Zeitzone: Wähle hier eine Stadt bzw. Region die die gewünschte Zeitzone für deine WordPress Seite hat. Für Deutschland wäre das also Berlin. Im Gegensatz zu den einstellbaren UTC Zeitzonen haben regionale Zeitzonen den Vorteil, dass mögliche Sommer-/Winterzeiten automatisch berücksichtigt werden.

Datumsformat und Zeitformat: Lege hier fest, in welchem Format Datum und Zeit auf deiner WordPress Seite angezeigt werden sollen.

Woche beginnt am: Ähm, ich verstehe die Frage nicht. Wähle deinen Wunschwert aus.

Schreiben:

WordPress Einstellungen SchreibenStandard-Beitragskategorie: Wenn Du schon Kategorien für deine Beiträge festgelegt hast, kannst Du hier auswählen, welcher Kategorie neue Beiträge automatisch zugeordnet werden sollen. Die Einstellung kannst Du jederzeit anpassen. Genauso kannst Du in Beiträgen die Kategorie jederzeit anpassen.

Standard-Beitragsformat: Sollte dein Wordress Theme mehrere Beitragsformate mitbringen, kannst Du hier festlegen, welches Format für neue Beiträge geählt wird. Wie bei den Kategorien sind diese Vorgaben jederzeit in den Einstellungen oder auf Beitragsebene anpassbar.

Beitrag per E-Mail veröffentlichen: Du kannst auf deiner WordPress Seite Beiträge auch per Mail veröffentlichen. Erstelle hierfür irgendwo ein Postfach und geben die Zugangsdaten für dieses Postfach hier ein.

Achtung: Alles was an diese Adresse geschickt wird, veröffentlich WordPress automatisch. Aus diesem Grund solltest Du eine geheime Mailadresse und diese auch nur für diesen Zweck verwenden.

Wie eine Beitragsmail aussehen muss und weitere Details zu dieser Funktion findest Du auf der WordPress Hilfeseite.

Update-Services: Deine WordPress Seite kann bestimmte Dienste über neue Beiträge informieren. Wenn Besucher solche Dienste abonniert haben, werden Sie auch über deine neuen Beiträge informiert. Bei Interesse kannst Du alles notwendige hier nachlesen.

Lesen

WordPress Einstellungen Lesen

Deine Startseite zeigt: An dieser Stelle legst Du fest, ob deine Startseite eine statische Seite (Landingpage) oder eine Übersicht deiner letzten Beiträge anzeigen soll. Entscheidest Du dich für eine statische Seite, musst Du diese zuvor erstellen.

Achtung: Manche Themes überschreiben diese Einstellung möglicherweise. Prüfe die Einstellung nach der Installation einen Themes zur Sicherheit nochmal. Ggf. kann das Theme hierfür auch eine eigene Einstellmöglichkeit mitbringen.

Blogseiten zeigen maximal: Legt fest, wie viele Beiträge auf einer Blogseite angezeigt werden sollen. Überschreitet die Anzahl der verfügbaren Beiträge die hier festgelegte Anzahl stellen viele Themes eine Link „ältere Beiträge“ oder ähnlich dar.

Newsfeeds zeigen die letzten und Zeigen im Newsfeed: WordPress bietet einen abonnierbaren Newsfeed deiner Seite an. Erreichbar ist dieser Feed unter www.deineseite.de/feed. Hier legst Du fest, wie viele Beiträge der Newsfeed darstellen soll und ob die Beiträge in der Kurz- oder Langform dargestellt werden.

Sichtbarkeit für Suchmaschinen: Diese Einstellungen hast Du bereits während der Installation von WordPress vorgenommen. Bei Aktivierung dieser Option bittet deine WordPress Seite Suchmaschinen, deine Seite nicht in deren Verzeichnis aufzunehmen. Die großen Suchmaschinen kommen der Bitte meist nach, eine Garantie hierfür gibt es aber nicht.

Diskussion

WordPress Einstellungen Diskussion

Wenn der Fokus deiner WordPress Seite auf dem bloggen liegt, werden diese Einstellungen für Dich von besonderem Interesse sein. Hier legst Du die mögliche Interaktion mit anderen Seiten und deinen Besuchern fest.

Standardeinstellungen für Beiträge: Die ersten beiden Optionen aktivieren automatische Benachrichtigungen an den jeweiligen Autor, wenn Beiträge von anderen Blogs auf deiner Seite (1. Option) verlinkt sind oder umgekehrt (2. Option). Dies ermöglicht es Bloggern gegenseitig, die Beiträge in denen Sie verlinkt sind zu lesen und bei Bedarf zu kommentieren. Mit der Option Besuchern erlauben, neue Beiträge zu kommentieren aktivierst Du die Kommentarfunktion in WordPress. Das macht Sinn um mit deinen Besuchern in einen Dialog zu kommen.

Weitere Kommunikationseinstellungen: Zunächst legst Du fest, unter welchem Umständen ein Besucher einen Kommentar hinterlassen kann. Option 1 erfordert die Eingabe eines Names und einer Mailadresse. Ob der Besucher hier richtige Angaben macht, läßt sich nicht verifizieren. Mit der zweiten Option legst Du fest, ob nur registrierte Benutzer einen Kommentar hinterlassen dürfen. Du musst dich an dieser Stelle fragen: Will ich eine Benutzerregistratur (s. Einstellungen – Allgemein – Mitgliedschaft) zulassen? Wird sich der Besucher registrieren um einen Kommentar zu hinterlassen?
Die restlichen Einstellmöglichkeiten sind nicht so gravierend weshalb ich hier nicht näher drauf eingehe.

Mir eine E-Mail senden, wenn: Hier legst Du fest, wann WordPress dich im Zusammenhang mit Kommentaren informieren soll. Die E-Mail Benachrichtigungen werden an die in den allgemeinen Einstellungen hinterlegte E-Mail Adresse geschickt.

Bevor ein Kommentar erscheint: Diese Einstellung ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Du legst fest, unter welchen Umständen ein Kommentar auf deiner Seite veröffentlicht wird. Am „sichersten“ ist die erste Option muss der Kommentar manuell genehmigt werden. Das schützt deine Seite vor Spambeiträgen in den Kommentaren und vor unerwünschten oder rechtswiedrigen Inhalten. Nachteil: Du musst jeden Kommentar manuell freigeben. Je nach Menge an Kommentaren ist dieser Aufwand nicht zu unterschätzen.

Eine Abstufung kann die Option muss der Autor bereits einen genehmigten Kommentar geschrieben haben sein. Hier wurde die Vertrauenswürdigkeit eines Kommentators in Vergangenheit durch eine Kommentarfreigabe von Dir geprüft und es wird unterstellt, dass der Kommentator das Niveau beibehält.

Kommentarmoderation: Du kannst hier festlegen, unter welchen Umständen ein Kommentar immer, unabhängig von den oben getroffenen Einstellungen, freigegeben werden muss.

Kommentar-Blacklist: Kommentare die den hier hinterlegten Kriterien entsprechen, werden nicht veröffentlicht und als „Spam“ markiert.

Für beide Funktionen können Schlagwörter, IP-Adressen, E-Mail-Adressen und URLs als Filterkriterium hinterlegt werden.

In der Theorie klingt es so, als könnte man hier das Spam-Aufkommmen bei Kommentaren auf deiner WordPress Seite in den Griff bekommen. Die Zeiten als man mit solchen Mitteln Spam den Kampf angesagt hat sind längst vorbei. Zur effektiven Spam-Bekämpfung empfiehlt sich der Einsatz von geeigneten Plugins. Zwei prominente Vertreter sind: Akismet und AntiSpamBee.

Avatare: Damit die Kommentare auf deiner Seite eine persönlicheren Touch erhalten, kannst Du die Avatarfunktion aktivieren. Avatare sind eine Art Profilbild. Sollte sich deine WordPress Seite bereits über ansehnliche Kommentarzahlen erfreuen dürfen, empfehle ich Dir, dich intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen. Interessant könnte hierfür ein Blick auf Gravatar sein. Das ist einer der bekanntesten Anbieter wenn es um Webavatare geht. Wie Du Gravatar auf deiner Seite nutzt, ist hier beschrieben.

Medien

Wordpress Einstellungen Medien

Bildgröße: WordPress stellt Bilder in Beiträgen und Seiten in den vordefinierten Größen Vorschaubilder, Mittelgroß und Groß dar. Für alle drei Standardvorgaben kannst Du hier Pixelwerte hinterlegen. Bei der Option Vorschaubild kannst Du zusätzlich festlegen, ob WordPress Bilder bei Verwendung dieser Vorlage immer auf den festgelegten Wert beschneiden oder die originalen Proportionen des Bildes beibehalten soll. In diesem Fall entspricht die lange Kante des Bildes dem hier angegeben Wert.

Tipp: Du kannst Bilder auch immer mit einer individuellen Größe in einen Beitrag oder in eine Seite einbinden.

Dateien hochladen: Aktivierst Du diese Option, gliedert WordPress hochgeladene Bilder automatisch in monats- und jahresbasierende Ordner.

Permalinks

WordPress Einstellungen PermalinksEin Permalink ist der eindeutige Bezeichner für einen Beitrag oder eine Seite in deinem WordPress Projekt. WordPress bietet hierfür verschiedene Formate an.

Empfehlung: Wähle die Vorlage Beitragsname bei den gebäuchlichen Einstellungen.
Warum: Was sollen Google und andere Suchmaschinen beispielsweise mit der Darstellung deineseite.de/?p=123 anfangen? Die Vorlage Beitragsname ist am sprechendsten und läßt erahnen um was es geht. Goolge mag das! Über geschickte Platzierung von Schlüsselwörtern in deinen Beitrags- oder Seitentiteln kannst Du die Auffindbarkeit deiner Seite steigern.

Optional: Bei den beiden Optionen Kategorie-Basis und Schlagwort-Basis handelt es sich um eine Art Gruppierung. Diese kann Dir dabei helfen, definierte Beiträge z.B. in einem Menü zu verlinken.

Beispiel: Deineseite.de/Beitraege/Kochrezepte zeigt Dir alle Beiträge an, die der Kategorie „Kochrezepte“ zugewiesen sind. Deineseite.de/Beitraege/Weinempfehlungen zeigt Dir alle Beiträge an, die der Kategorie „Weinempfehlungen“ zugewiesen sind. Die Kategorie-Basis „Beitraege“ bleibt dabei fix. Mit der Schlagwort-Basis verhält es sich genauso aber auf Ebene von Schlagwörtern anstelle von Kategorien.

Und jetzt kann es endlich losgehen – Du kannst deine WordPress Seite fleißig nach deinem Geschmack anpassen und mit Inhalten füllen.

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